©2017 - Gemeinschaftspraxis  für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Metallfreier Zahnersatz Zahnärztliche    metallfreie    keramische    Werkstoffe    erfreuen    sich    auf    Grund    der    hohen    biologischen Verträglichkeit und der Ästhetik sowohl bei Patienten als auch bei Zahnärzten großer Beliebtheit. Bei   der   Versorgung   mit   Kronen,   Brücken,   Füllungen   und   Veneers   (Verblendschalen)   liegen   über   einen längeren   Zeitraum   positive   klinische   Erfahrungen   vor.   In   den   meisten   Fällen   ist   der   Einsatz   von   Keramik möglich,   allerdings   gibt   es   auch   Situationen,   in   denen   ein      Zahnersatz   aus   Keramik   z.B.   auf   Grund   der Bißverhältnisse   (Pressen,   Knirschen)   und   der   Platzverhältnisse   (geringes   Platzangebot)   ungünstig   ist.   Ist das   Platzangebot   für   einen   keramischen   Zahnersatz   zu   gering,   ist   das   Risiko   von   Materialbrüchen   und Abplatzungen und damit dem Verlust der Versorgung hoch. Bei   herausnehmbarem   Zahnersatz   sind   zunehmend   metallfreie   Zahnersatzlösungen   möglich.   Auch   hier   ist eine   individuelle   Planung   und   Beratung      Voraussetzung   für   den   Behandlungserfolg.   Zur   Zeit   kommen   für metallfreien   herausnehmbaren   Zahnersatz   Kombinationen   aus   Keramik   und   Hochleistungskunststoffen oder   hypoallergene   Hochleistungskunststoffe   alleine   zur   Anwendung.   Langzeiterfahrungen   liegen   für   den Bereich der metallfreien herausnehmbaren Versorgung leider noch nicht vor. Was versteht man unter Einmalverguss zahnärztlicher Edelmetall-Legierungen und warum ist der Einmalverguss für zahnärztliche Edelmetall-Legierungen wünschenswert? In   der   Regel   wird   für   die   Herstellung   von   Zahnersatz   eine   Mischung   aus   bereits   vergossenem   Altmaterial und   Neumaterial   im   Verhältnis   50:50   oder   60:40   verwendet.   Alle   Angaben   des   Legierungsherstellers   zu den    physikalischen    Werten,    die    Haltbarkeit    und    Biokompatibilität    (Körperverträglichkeit)    betreffen, beziehen   sich   ausschließlich   auf   Prüfkörper   mit   Neumaterial.   Um   entsprechende   Materialqualitäten   auch für   Ihren   Zahnesatz   gewährleisten   zu   können,   empfiehlt   es   sich   logischerweise   ausschließlich   Neumaterial zu verwenden. In   den   Fällen,   in   denen   eine   metallfreie   Versorgung   nicht   empfehlenswert   ist,   verwenden   wir   ausschließlich Edelmetall-Legierungen ohne Palladium-, Kupfer- oder Silberbestandteile im Einmalverguss-Verfahren. CAD-CAM  Technologie In    den    letzten    Jahren    wird    Zahnersatz    zunehmend    mittels    CAD-CAM    Verfahren    hergestellt,    d.h.    der Zahnersatz   wird   computerunterstützt   konstruiert   (   CAD-   computer   aided   designed)   und   hergestellt   (   CAM   - computer   aided   manufactured).   Diese   Verfahren   haben   den   enormen   Vorteil,   dass   die   als   Ausgangsbasis verwendeten    hochwertigen    Werkstoffe    keinen    qualitätsverschlechternden    Verarbeitungsschritten    mehr unterworfen werden. Häufig   kann   auch   auf   eine   Abdrucknahme   verzichtet   werden   und   die   Situation   im   Mund   mit   einer   3D- Kamera    aufgezeichnet    werden.    Auch    dieses    Verfahren    dient    der    Qualitätsverbesserung,    außerdem    ist häufig   die   Anfertigung   von   Kronen   und   Füllungen   aus   Keramik   “Chairside”   ,   also   in   einer   Sitzung   beim Zahnarzt möglich. In unserer Praxis verwenden wir die CEREC CAD-CAM Technologie der Firma Sirona. Auswahl von Zahnersatzmaterialien   Alle    für    die    bei    Ihnen    geplante    Zahnersatzversorgung    in    Frage    kommenden    Materialien    können    vor   Anfertigung   des   Zahnersatzes   energetisch   und   immunologisch   auf   Verträglichkeit   überprüft   werden.   Jede Art   der   Verträglichkeitstestung   erlaubt   allerdings   nur   eine   Aussage   über   die   gegenwärtige   Reaktionslage des Körpers.