©2018 - Gemeinschaftspraxis für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Unser Praxiskonzept zur Amalgamsanierung und Schwermetallausleitung
Grundsatz : Der Patient sollte ausleitfähig sein ! Eine Ausleitung vorhandener oder bei der Amalgam-/Schwermetallsanierung eventuell entstehender belastender Substanzen ist zwingend notwendig ! Selbstverständlich werden die für eine Amalgam-/Schwermetallausleitung zur Verfügung stehenden Substanzen individuell ausgwählt. Die Normalisierung des Säure-Basenhaushaltes und die Herstellung der Regulationsfähigkeit und Ausleitungsfähigkeit des Patienten sollte vor Therapiebeginn gewährleistet sein. Bei vorhandenen Amalgamfüllungen - keine Quecksilber-/Schwermetallausleitung ! “Eine reine homöopathische Therapie zur Entlastung gibt es nicht !” Eine ganz hervorragende Möglichkeit der Behandlung von Amalgamschäden bietet die Homöopathie, die vornehmlich auf die veränderte Konstitution eingeht. Wie keine andere Therapieform eröffnet sie in vielen Fällen einen Weg, ganz individuell auf das jeweilige Krankheitsgeschehen einzugehen, die Selbstheilungskräfte der Organismus anzuregen und dazu nebenwirkungsfrei eine Regeneration zu fördern.” aus : Labordiagnostik in der naturheilkundlichen Praxis”(2012) Wolfgang M. Ebert Die Ausleitungsbehandlung beginnt bereits vor der Entfernung von Amalgamfüllungen und sollte mindestens 4-6 Monate nach Entfernung der letzten Amalgamfüllungen fortgeführt werden, da das in den Erythrozyten (rote Blutkörperchen) gebundene Methylquecksilber über einen Zeitraum von 3-4 Monaten (Zellerneuerung- Apoptose) weiter in den Blutkreislauf abgegeben wird ! Wenn vom Patienten/Therapeuten gewünscht kann die Ausleitung auch außerhalb unserer Praxis nach Rücksprache erfolgen. Es ist von entscheidender Bedeutung für den erwünschten Erfolg der Schwermetall-/Amalgamsanierung , dass eine kontrollierte/überwachte Ausleitung erfolgt . Ist die Phase der Entfernung der Amalgamfüllungen abgeschlossen ist an die sogenannte “ therapeutische Mobilisierung” von Schwermetalldepots Massagen, Matrixtherapien ( MaRhyThe, Fußreflexzonenmassage u.v.a.m.) Medizinische Regulationstherapien Ausleitungs- und Entgiftungsmaßnahmen Sonnenbäder ärztliche/ zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen Energetische Therapien/ Informationstherapien ( Homöopathie, Bioresonanz, u.v.a.m.) und “ private Mobilisierung “ von Schwermetalldepots z.B. Saunabesuche sportliche Aktivität Fasten ( Basenfasten, Heilfasten etc.) Diäten zu denken ! Auch hierbei kann es bei belasteten Menschen zu Quecksilber- und Schwermetallfreisetzungen kommen, die eine weitere Ausleitungstherapie sinnvoll machen. Technische Durchführung der Amalgamentfernung : keine Amalgamentfernung mit Diamanten und Turbine ! Hierbei entsteht Wärme mit erhöhter Quecksilberdampfbildung und entstehende Schleifpartikel sind klein und erschweren eine Sichtkontrolle während der Entfernung Verwendung zerspanender Hartmetallbohrer und zur Kavitätenreinigung Zirkonoxid-Keramikbohrer Komplette Entfernung des alten Füllungsmaterials mit der eventuell vorhandenen Unterfüllung. Für einige Minuten Reinigung des Kavitätenbodens mit Schwermetallbindern ( Algenpräparate, Zeolithe) Bei chronisch kranken Patienten oder sehr umfangreichen Versorgungen mit Amalgamfüllungen ist eine Übergangsversorgung mit einer Zementfüllung für 3-6 Monate sinnvoll . Die Entfernung erfolgt mit einem speziellen Absaugsystem, einem schwermetallfilternden Nasenschutz und einer simultanen Versorgung mit aktiviertem Sauerstoff (Active-Air-Verfahren) während der gesamten Behandlung. Mit Selengabe und der gleichzeitigen Einnahme von Zeolithen soll eine Belastung während der Entfernungsphase der Amalgamfüllungen vermieden werden Kofferdam-Spanngummi verwenden wir in unserer Praxis nur noch in Ausnahmefällen. Wichtig ist, dass im Mundbereich keine offenen Schleimhautwunden vorliegen, welche eine Absorption von Füllungsbestandteilen oder Quecksilberdampf ermöglichen. Untersuchungen haben ergeben, dass es hinter dem Gummischutz zur Anreicherung von Quecksilberdämpfen kommen kann ( Quecksilberdampf diffundiert durch das Spanngummi in den Rachenraum ). In diesem Fall stellt der Gummischutz eine mechanische Barriere für die optimale Absaugung der Quecksilberdämpfe dar. Der Rachenbereich und die intraorale Schleimhaut stellen eine sensible Aufnahmefläche für Quecksilberdämpfe in der Nähe des zentralen Nervensystems das. Die oberste Priorität hat für uns die Vermeidung der Aufnahme von eventuell entstehenden Quecksilberdämpfen während der Therapie dar. Das Anlegen von Kofferdam-Spanngummis mit Klammern kann gelegentlich zu kleinen Verletzungen am Zahnfleisch führen ( große Amalgamfüllungen enden teilweise auch unterhalb des Zahnfleischrandes) , unter Lokalanästhesie auch unbemerkt. Solche Verletzungen könnten dann Eintrittspforten für Schleifpartikel, Quecksilberdampf oder Metallreste darstellen. Eine individuelle Behandlungsplanung vor Behandlungsbeginn und ein Kostenaufstellung ( Kostenvoranschlag ) für die geplante Behandlung ist selbstverständlich ! Da die Bundeszahnärztekammer und die überwiegende Zahl der Zahnärzte die Meinung vertreten, dass zahnärztliches Amalgam unschädlich und unbedenklich ist, werden die Kosten für eine Amalgam-/ Schwermetallsanierung in der Regel nicht von Ihrer Krankenkasse oder Beihilfestelle übernommen !