©2017 - Gemeinschaftspraxis  für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Unser Praxiskonzept zur Amalgamsanierung und Schwermetallausleitung
Grundsatz : Der Patient sollte ausleitfähig sein ! Eine Ausleitung vorhandener oder bei der Amalgam-/Schwermetallsanierung eventuell entstehender belastender Substanzen ist zwingend notwendig ! Selbstverständlich    werden    die    für    eine    Amalgam-/Schwermetallausleitung    zur    Verfügung    stehenden    Substanzen individuell   ausgwählt.   Die   Normalisierung   des   Säure-Basenhaushaltes   und   die   Herstellung   der   Regulationsfähigkeit und Ausleitungsfähigkeit des Patienten sollte vor Therapiebeginn gewährleistet sein. Bei vorhandenen Amalgamfüllungen - keine Quecksilber-/Schwermetallausleitung ! “Eine reine homöopathische Therapie zur Entlastung gibt es nicht !” “    Eine    ganz    hervorragende    Möglichkeit    der    Behandlung    von    Amalgamschäden    bietet    die    Homöopathie,    die vornehmlich   auf   die   veränderte   Konstitution   eingeht.   Wie   keine   andere   Therapieform   eröffnet   sie   in   vielen   Fällen einen    Weg,    ganz    individuell    auf    das    jeweilige    Krankheitsgeschehen    einzugehen,    die    Selbstheilungskräfte    der Organismus anzuregen und dazu nebenwirkungsfrei eine Regeneration zu fördern.” aus : Labordiagnostik in der naturheilkundlichen Praxis”(2012) Wolfgang M. Ebert Die   Ausleitungsbehandlung   beginnt   bereits   vor   der   Entfernung   von   Amalgamfüllungen   und   sollte   mindestens   4-6 Monate   nach   Entfernung   der   letzten   Amalgamfüllungen   fortgeführt   werden,   da   das   in   den   Erythrozyten         (rote Blutkörperchen)   gebundene   Methylquecksilber   über   einen   Zeitraum   von   3-4   Monaten   (Zellerneuerung-      Apoptose) weiter in den Blutkreislauf abgegeben wird ! Wenn   vom   Patienten/Therapeuten   gewünscht   kann   die   Ausleitung   auch   außerhalb   unserer   Praxis   nach   Rücksprache erfolgen.   Es   ist   von   entscheidender   Bedeutung   für   den   erwünschten   Erfolg   der   Schwermetall-/Amalgamsanierung   , dass eine kontrollierte/überwachte  Ausleitung erfolgt . Ist die Phase der Entfernung der Amalgamfüllungen abgeschlossen ist an die sogenannte “ therapeutische Mobilisierung”  von Schwermetalldepots Massagen, Matrixtherapien ( MaRhyThe, Fußreflexzonenmassage  u.v.a.m.) Medizinische Regulationstherapien Ausleitungs- und Entgiftungsmaßnahmen Sonnenbäder ärztliche/ zahnärztliche Behandlungsmaßnahmen Energetische Therapien/ Informationstherapien  ( Homöopathie, Bioresonanz, u.v.a.m.) und “ private Mobilisierung “ von Schwermetalldepots z.B. Saunabesuche sportliche Aktivität Fasten ( Basenfasten, Heilfasten etc.) Diäten zu denken ! Auch   hierbei   kann   es   bei   belasteten   Menschen   zu   Quecksilber-   und   Schwermetallfreisetzungen   kommen,   die   eine weitere  Ausleitungstherapie sinnvoll machen. Technische Durchführung der Amalgamentfernung : keine  Amalgamentfernung mit Diamanten und Turbine ! Hierbei   entsteht   Wärme   mit   erhöhter   Quecksilberdampfbildung   und   entstehende   Schleifpartikel   sind   klein   und erschweren eine Sichtkontrolle während der Entfernung Verwendung zerspanender Hartmetallbohrer und zur Kavitätenreinigung Zirkonoxid-Keramikbohrer Komplette   Entfernung   des   alten   Füllungsmaterials   mit   der   eventuell      vorhandenen   Unterfüllung.   Für   einige Minuten Reinigung des Kavitätenbodens mit Schwermetallbindern ( Algenpräparate, Zeolithe) Bei    chronisch    kranken    Patienten    oder    sehr    umfangreichen    Versorgungen    mit    Amalgamfüllungen    ist    eine Übergangsversorgung mit einer Zementfüllung für 3-6 Monate sinnvoll . Die   Entfernung   erfolgt      mit   einem   speziellen   Absaugsystem,   einem   schwermetallfilternden   Nasenschutz   und einer     simultanen     Versorgung     mit     aktiviertem     Sauerstoff     (Active-Air-Verfahren)     während     der     gesamten Behandlung. Mit   Selengabe   und   der   gleichzeitigen   Einnahme   von   Zeolithen   soll   eine   Belastung   während   der   Entfernungsphase der Amalgamfüllungen vermieden werden Kofferdam-Spanngummi   verwenden   wir   in   unserer   Praxis   nur   noch   in   Ausnahmefällen.   Wichtig   ist,   dass   im Mundbereich   keine   offenen   Schleimhautwunden   vorliegen,   welche   eine   Absorption   von      Füllungsbestandteilen oder   Quecksilberdampf   ermöglichen.   Untersuchungen   haben   ergeben,   dass   es   hinter   dem   Gummischutz   zur Anreicherung   von   Quecksilberdämpfen   kommen   kann   (   Quecksilberdampf   diffundiert   durch   das   Spanngummi   in den   Rachenraum   ).   In   diesem   Fall   stellt   der   Gummischutz   eine   mechanische   Barriere   für   die   optimale   Absaugung der     Quecksilberdämpfe     dar.     Der     Rachenbereich     und     die     intraorale     Schleimhaut     stellen     eine     sensible Aufnahmefläche   für   Quecksilberdämpfe   in   der   Nähe   des   zentralen   Nervensystems   das.   Die   oberste   Priorität   hat für   uns   die   Vermeidung   der   Aufnahme   von   eventuell   entstehenden   Quecksilberdämpfen   während   der   Therapie dar. Das    Anlegen    von    Kofferdam-Spanngummis    mit    Klammern    kann    gelegentlich    zu    kleinen    Verletzungen    am Zahnfleisch   führen   (   große   Amalgamfüllungen   enden   teilweise   auch   unterhalb   des   Zahnfleischrandes)   ,   unter Lokalanästhesie    auch    unbemerkt.    Solche    Verletzungen    könnten    dann    Eintrittspforten    für    Schleifpartikel, Quecksilberdampf oder Metallreste darstellen. Eine individuelle Behandlungsplanung  vor Behandlungsbeginn und ein Kostenaufstellung ( Kostenvoranschlag ) für die geplante Behandlung ist selbstverständlich ! Da   die   Bundeszahnärztekammer   und   die   überwiegende   Zahl   der   Zahnärzte   die   Meinung   vertreten, dass zahnärztliches Amalgam unschädlich und unbedenklich ist, werden    die    Kosten    für    eine    Amalgam-/    Schwermetallsanierung    in    der    Regel    nicht    von    Ihrer Krankenkasse oder  Beihilfestelle übernommen !