©2018 - Gemeinschaftspraxis für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Gibt es biologische Zahnärztliche/Zahntechnische Werkstoffe ? Ein biologisches Zahnersatzmaterial gibt es - zur Zeit - nicht. Die Natur hat weder Kunststoffe noch Keramiken oder Gold zum Ersatz von zerstörter Zahnsubstanz vorgesehen. Eigentlich gibt es nur biotolerierten körperverträglichen Zahnersatz. Die Planung und Auswahl von auf Ihre Situation individuell abgestimmten Zahnersatz ist nur in einem persönlichen Gespräch sinnvoll. Die Verwendung modernster Herstellungstechniken und eine sorgfältige Verarbeitung der notwendigen Materialien halten wir für selbstverständlich. Bei zahnärztlichen Materialien kommt es nicht nur darauf an, durch die Verarbeitung ein Maximum an Ästhetik zu erzielen. Häufig sind es gerade die Materialien, die das letzte Quäntchen an Ästhetik bringen, welche besonders unverträglich sind. Einfache und schnelle Verarbeitung und höchste Ästetik beinhalten oft größere Risiken von Materialunverträglichkeiten. Dies individuell zu berücksichtigen ist Aufgabe einer ganzheitlichen Zahnheilkunde. Kronen, Brücken und Prothesen, aber auch Füllungen und Wurzelkanalfüllungen können bei sensiblen Patienten zu Nebenwirkungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen, bis hin zu chronischen Erkrankungen, führen. Unser Ziel ist es, durch die Auswahl und die optimale Verarbeitung von notwendigen Materialalternativen neben einer guten Ästhetik auch ein Maximum an Verträglichkeit zu erzielen. Mit diesem Aufgabenbereich beschäftigt sich speziell die “Umwelt-Zahnmedizin” . Zahnärztliche Materialien, die der Körper nicht oder nur teilweise aktzeptiert, führen auf Dauer zu Beeinträchtigungen einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen. Eine Verharmlosung nicht verträglicher Zahnersatzmaterialien ist leichtfertig, denn durch die Dauerbelastung und die Dauereinwirkung auch geringer Materialmengen können bei empfindlichen Patienten auch noch nach Jahren, wenn die Kompensationsmechanismen des Körpers erschöpft sind, chronische Erkrankungen und Symtombilder auftreten. Die Zuordnung ist auf Grund der unspezifischen Beschwerdebilder oft nur schwer möglich. Wie er Volksmund treffend sagt : “Steter Tropfen höhlt den Stein”