©2017 - Gemeinschaftspraxis  für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Was sind eigentlich zahnmedizinische Implantate ? Implantate   sind   künstliche   Zahnwurzeln   und   werden   als      Ersatz   für   fehlende   Zähne   zur   Befestigung   eines Zahnersatzes   verwendet.   Je   nach   vorhandenen   biologischen   und   allgemeinmedizinischen   Gegebenheiten und    Wunsch    des    Patienten    werden    die    Implantate    zur    Verbesserung    des    Prothesenhaltes    oder    zur Anfertigung festsitzender Kronen oder Brücken verwendet. Es   gibt   eine   Vielzahl   unterschiedlicher   Implantatsysteme,   die   sich   aber   im   Wesentlichen   sehr   ähnlich   sind. Als    Material    für    Implantate    (künstliche    Zahnwurzeln)    hat    sich    in    den    letzten    Jahrzehnten    Titan durchgesetzt. Titan gilt bis heute als “Goldstandard” für Implantatmaterialien Titanimplantate aus ganzheitlicher Sicht Aus   ganzheitlicher   Sicht   sind   Titanimplantate   durchaus   problematisch   und   in   den   meisten   Fällen   nicht   zu akzeptieren. Titan führt , wie von Titanbefürworter angeführt, nur sehr selten zu allergischen Reaktionen. Die   Aussage,   dass   es   keine   “Titanallergie”    gibt,   stimmt   nach   neueren   immunologischen   Forschungen aber nicht. Gibt es eine Titanallergie ? Immunologische   Forschungen   der   letzten   Jahre   bestätigen,   dass   eine   Titanallergie   nur   selten   auftritt. Nach     Schätzungen     liegt     bei     ca.     2-4%     der     Patienten     eine     Titanallergie     vor.     Obwohl     allergische Nebenwirkungen     auf     Titan     also     selten     auftreten ,      sind     die     gesundheitlichen     Auswirkungen     einer Titanallergie   für   denbetroffenen   Patienten   gravierend,   zumal   meist   nicht   an   eine   “Titanallergie”   gedacht wird. Materialtechnische    Analysen    implantologischer    Fachgesellschaften    bestätigen,    dass    Titanimplantate herstellerabhängig   außer   Titan   noch   weitere   Metallbestandteile   enthalten   können   (z.B.      Fe-Eisen,   Cr- Chrom, Ni-Nickel, Al-Aluminium, V-Vanadium). Selbstverständlich können auch diese Metalle Auslöser allergischer Reaktionen sein ! Hyperreaktivität gegen Titan  - gesundheitliches Hauptproblem ! Fremdkörperreaktionen    (Entzündungsreaktionen)   auf   Titan-Metallpartikel,   welche   sich   regelmäßig   in der   Umgebung   der   Titanimplantate   im   Gewebe   einlagern,   führen   zu   einer   Aktivierung   des   Immunsystems. Bei    Patienten    mit    einer    genetisch    überhöhten    Entzündungsneigung    (    Genpolymorphismus    bedingte “High-Responder”)     kann     ein     ständig     aktiviertes     Immunsystem     zu     einem     Implantatverlust     oder allgemeingesundheitlichen Beschwerden bis hin zur Enstehung von Krankheiten führen. Kommt   es   in   der   direkten   Umgebung   des   Implantates   zu   einer   Entzündungsreaktion,   z.B.   Entzündung   des Zahnfleisches   (Mucositis),   einer   fortgeschrittenen   Entzündung   des   Implantat   umgebenden   Zahnfleisches und   Knochen   (Periimplantitis)   oder   einer   Fremdkörperentzündung   durch   Titanpartikel   im   Gewebe,   kann es     auch     bei     den     sonst     sehr     korrosionsstabilen     Titanimplantaten     durch     die     Übersäurerung     des angrenzenden    Gewebes    (pH-Wert    Abfall)    zu    Korrosionserscheinungen    und    Bildung    von    Metallionen kommen. Das Auftreten von chronischen Entzündungsprozessen nach Einpflanzung von Titanimplantaten ist kein seltenes Ereignis. Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen berichten im Zusammenhang mit Titanimplantaten von bis zu 80% Entzündungen des periimplantären Zahnfleisches (Mucositis) und 28 - 56 % fortgeschrittener Entzündung (Periimplantis) d.h. an jedem dritten Titanimplantat ist mit einer fortgeschrittenen Entzündungsreaktion und möglichen allgemeingesundheitlichen Auswirkungen zu rechnen ! Wechselwirkung mit energetischen Feldern Metallionen     sind     häufig     Auslöser     allergischer     Reaktionen     und     können     auf     vielfältigste     Weise Stoffwechselprozesse        beeinflussen.        Künstliche        Metallionen        im        Gewebe        sind        wiederum Ankopplungspunkte   für   elektro-magnetische   Energiefelder   jeglicher   Art   mit   leider   nicht   vorhersagbaren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Da   es   sich   heute   zu   einem   großen   Teil   um   künstlich   erzeugte   technische   Energiefelder   handelt,   darf   man zumindest   eine   nicht   gesundheitsfördernde   Wirkung   vermuten.   Als   Folgen   für   den   Körper   werden   gestörte Stoffwechselfunktionen,    lokale    Gewebereizungen,    Zellwachstumsstörungen,    Durchblutungsstörungen, Nervenreizungen   und   Änderungen   im   Bereich   der   Hirnströme   angenommen.   Aus   ganzheitlicher   Sicht kommt es außerdem zu Störungen der energetischen Ebene (z.B. Meridiane, Chakren). Deshalb sind Titanimplantate aus ganzheitlicher Sicht nicht zu empfehlen ! Keramikimplantate sind eine echte Alternative zu Titanimplantaten ! Aus der kürzlich veröffentlichten BDIZ/EDI Implantatstudie 2014/2015  (Journal für die implantologische Praxis - Konkret 02.1015 Seite 68-81) entnehmen wir folgendes Titat : “   Ergänzend   zu   den   bereits   vorgestellten   Implantatsystemen   aus   Titan   und   seinen   Legierungen   wurden auch Implantate aus Zirkonoxid, Tantal und Polyetheretherketon untersucht. Zirkonoxid     hat     sich     als     Implantatwerkstoff     über     viele     Jahre     bewährt     und     steht wahrscheinlich     Titan     beziehungsweise     Titandioxid     hinsichtlich     seines     Potentials     zur Osseointegration in nichts nach .” d.h. die Einheilungserfolgsrate von Zirkonoxidimplantaten ist mit der von Titanimplantaten vergleichbar !  Auf   Grund   der   hohen   Anzahl   chronischer   Entzündungen   nach   Implantation   von   Titanimplantaten   und dem   Fehlen   der   oben   beschriebenen   Befunde/Problematik   bei   Keramikimplantaten   ist   die   Implantation von Keramikimplantaten aus gesundheitlichen Erwägungen die sinnvolle Alternative . Aktuelle Veröffentlichung der Universität Basel : Keramische Zahnimplantate Wissenschaftliche Grundlagen und klinische Anwendung Stand 10-2015 Wir     verwenden     Keramikimplantate     der     Firma     Swiss-Dental-Solutions,     da     dieses     Implantatystem konsequent    für    die    Anwendung    in    der    ganzheitlichen    Zahnheilkunde    optimiert    wurde    und    auch    das chirurgische Verfahren  ganzheitliche Kriterien erfüllt. Dieses       Implantat-System       erfüllt       hohe       Qualitäsansprüche,       ist       sehr       innovativ, praxisorientiert und für den Einsatz in der  ganzheitlichen Zahnmedizin entwickelt.
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Weitere   Informationen   zum   aktuellen   wissenschaftlichen   Stand   der   metallfreien   Implantologie   erhalten   Sie auch auf der Interseite der International Society of Metall Free Implantology - ISMI
Titanunverträglichkeit - Fremdkörperreaktion Mucositis - Periimplantitis Keramische Zahnimplantate - Wissenschaftliche Grundlagen 2015