©2021 - Gemeinschaftspraxis für Ganzheitliche Zahnheilkunde und Integrative Zahnmedizin Dr. Bernadette und Dr. Bernd Burghartswieser
Wurzelgefüllte Zähne können Menschen über kurz oder lang krank machen ! Nun fragen Sie sich sicher, warum das so ist ? Die Wurzelkanalbehandlung ist heute eine weitverbreitete zahnärztliche Behandlungsmethode. Jährlich werden in Deutschland ca. 7 Millionen Zähne wurzelgefüllt, d.h. nahezu Jeder hat einen wurzelgefüllten Zahn. Spezialisten für Endodontologie (Wurzelkanalbehandlungen) fertigen mit immer ausgefeilteren Behandlungsmethoden und größtem Geschick technisch immer perfektere Wurzelfüllungen. Leider wird in diesem Fall versucht, mit immer höherem technischen und auch materiellem Aufwand ein auf diese Weise nicht lösbares biologisches Problem zu therapieren. Es gibt zwar neue Behandlungsmethoden (z.B. Laserbehandlungen, photodynamische Therapie, Ultraschallbehandlungen, chirurgische Verfahren etc.) mit welchen die Qualität der Wurzelfüllungen weiter verbessert werden können, auf lange Sicht bleiben aber die grundsätzlichen biologischen Probleme ungelöst. In allen operativen medizinischen Fachrichtungen ist der Operateur postoperativ auf eine gute Wundheilung angewiesen, um ein gutes Behandlungsergebnis zu erzielen. Die Anbindung an die körpereigenen Stoffwechselprozesse (Blutversorgung, Lymphabfluss, Nervenversorgung) sind für einen dauerhaften Erfolg zwingende Voraussetzung. Nur für den “Operateur Zahnarzt” stellt ein von der Versorgung abgetrennter Zahn mit zerfallenem organischen Gewebe, körperfremden Materialien und in der Regel einer bakteriellen Restinfektion der “Goldstandard” schulmedizinischer Therapie dar. Probleme in der Endodontie (2019) Die Wurzelkanalbehandlung zum Erhalt von Zähnen hat sich über die letzten Jahrzehnte auf Grund enormer technischer Fortschritte zu einer äußerst anspruchsvollen Spezialdisziplin in der modernen Zahnmedizin entwickelt. Die aus technischer Sicht beeindruckenden Ergebnisse führen zwar häufig zu dem von Behandler und Patienten gewünschten Zahnerhalt. Über die Begeisterung der technischen Möglichkeiten im Rahmen einer Wurzelkanal- behandlung werden die Auswirkungen posttherapeutischer Probleme dieser Therapieform auf den Gesamt- gesundheitszustand des Patienten nahezu vollständig verdrängt. In Deutschland werden laut offiziellen Statistiken (Krankenkassen, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung-KZBV) jährlich ca. 7 Millionen Wurzelkanalbehandlungen durchgeführt, ohne teilweise erforderliche Nachbehandlungen, wie z.B. Wurzelkanalrevisionen oder Wurzelspitzenresektionen). „ Der Mythos der 90%- Erfolgsquote „ „Erfolgsquoten von über 90% sind Legenden und Ausdruck unreflektierter Angeberei ! Für die Behandlung einer irreversiblen Pulpituis bzw. eines nicht infizierten Wurzelkanales sind 80 bis 90% realistisch. Bei infiziertem Wurzelkanal mit Parodontitis apikalis sinkt die Erfolsquote um ca. 10%.“ aus Probleme in der Endodontie (2019) Bei jährlich ca. 7 Millionen Wurzelkanalbehandlungen und einer Erfolgswahrscheinlichkeit von ca. 80% konnte bei ca. 1,4 Millionen Zähnen jährlich keine Entzündungsfreiheit erreicht werden !
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